Otahuhu, Auckland: Skurile Menschen und die Suche nach Nahrung

Am Abend des 14.10.15 erreichten wir mittels Taxi unser Motel mit dem schönen Namen „Park Ave Residence“.

Letzteres ist sehr schön. Es scheint erst vor kurzem eröffnet zu haben, denn alles ist neu und sauber, und der Herr an der Rezeption ist sehr hilfbereit.

Die Gegend in welcher wir uns befinden -Otahuhu- ist ein wenig seltsam. Schon der Taxifahrer hat uns gefragt, weshlab wir uns für diese Ecke der Stadt entschieden haben. Hier wohnen viele Menschen chinesischer, indischer und wer weiß noch welcher Abstammung, was man an der vielfalt der Geschäfte und deren Schriftzüge sehen kann. Am gestrigen Abend haben wir uns dann auf die Suche nach einem Supermarkt gemacht, um vor dem Schlafengehen noch etwas zu essen. Das gestalltete sich aber als sehr schwierig. Zwichen 18-19uhr zieht hier jeder Ladenbesitzer die schweren Rollläden herunter, und wir mussten uns dann mit einem Besuch bei McDonalds zufrieden geben. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Schilder, auf welche seltsame Dinge zu lesen waren, z.B. „Alkohol wird nicht an Menschen auf Drogen ausgeschenkt“ (No alcohol served to intoxicated people), oder „Dies hier ist eine alkoholfreie Zone, in welcher das herumsitzen und der Genuss alkoholischer Getränke verboten ist“ (24h liquior ban area). Als uns dann noch der freundliche Verkäufer eines Getränkeladens den Rat gab, mit nicht allzu vielen Menschen auf der Strasse zu sprechen, vor allem wenn es dunkel ist, und ihnen keineswegs zu sagen, das man „nicht von hier“ ist, da wurde uns etwas mulmig zumute. (Der Verkäufer wurde übrigens vor unseren Augen auf das schlimmste von einem vermeintlichen Kunden verbal attackiert, welchem Ersterer keinen Alkohol verkaufen wollte. Ich dachte, der schiesst den armen Verkäufer gleich über den Haufen).

Die Fassaden und die Läden hier lassen mich an Bilder aus amerikanischen Großstädten denken. Alles ist irgendwie bunt zusammengewürfelt. Es gibt viele Shops wo man frittierte Speisen jeglicher Art erstehen kann, und sehr viele Bekleidungsläden mit der Aufschrift „wir sind speziallisiert auf Übergrößen“ (we are specialized in large sizes…XXXXXXXXXL). Betrachtet man die Menschen hier, dann versteht man das auch recht schnell. Viele scheinen ein großes Problem mit massivem Übergewicht zu haben. Ich habe bisher auch kaum jemanden auf den Fußwegen gehen sehen. Haupttransportmittel in Otahuhu scheint das Auto zu sein.

Ach ja, Auto: Ich muss mich definitv noch sehr daran gewöhnen, erst immer nach rechts zu schauen, bevor ich eine Strasse überquere. Der Rechtsverkehr ist für mich Kontinentaleuropäer sehr seltsam, denn mein intuitives Gefühl sagt mir immer stets: „Schau nach links, bevor du die Strasse überquerst“.

Heute, am zweiten Tag in Auckland, sind wir nach einem beinahe 18stündigen Schlaf sehr spät aufgebrochen, um wieder einmal auf Nahrungssuche zu gehen. Wir fanden glücklicherweise einen Laden, bei welchem wir noch ein paar Baked Beans, Cracker, Erdnüsse und Chips erstehen konnten. Die Besitzer, ein liebes Paar indischer Abstammung, hat uns als „Willkommensgeschenk“ eine Tafel Schokolade geschenkt! Das war super!

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3 Gedanken zu “Otahuhu, Auckland: Skurile Menschen und die Suche nach Nahrung

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