Nothland: Sandy Bay und Bay of Islands

Sei gegrüßt, lieber Leser,

gestern nun ging es endlich auf die Strasse. Unsere „Good Old Iron Lady“ nochmal schnell vorgetankt, und ab gen Norden!

Ohne genaues Ziel führte uns unser Weg schnell abseits des Highways, und hinein in die wundervolle Mittelgebirgslandschaft der neuseeländischen Nordinsel -immer in Nähe der Küste, immer Richtung „Northland“. Hier konnte ich zum ersten mal mit eigenen Augen wahrnehmen, was es bedeutet, wenn auf einer Fläche von ca. 270.600km² nur 4,5Mio Menschen leben. Dieses Land scheint den Kühen und Schafne zu gehören. Weiden wohin das Augen blickt, Hügel welche mal dichtbewaldet, mal von saftig grünen Wiesen und Auen bedeckt sind. Wundervoll!

Kurz hinter Auckland nahmen wir für ein gutes Stück zwei französische Tramper mit, welche es sich auf den Matratzen der Old Lady gemütlich gemacht haben, und uns mit einigen nützlichen Infos über gute Surfspots, menschenleere Strände und gute Freedom Campsites versorgen konnten

Nach einer langen, mitunter wilden Fahrt über Schotterpisten, durch dichtes Waldgebiert, und an Bächen vorbei, landeten wir schliesslich im Miniörtchen „Whananaki“, welches malerisch an der sog. „Sandy Bay“ an der Ostküste gelegen ist. Hier endeckten wir den direkt an der Küste gelegenen Campingplatz „Otamure“. Ein wahrer Traum von Stille und Natur. Beinahe die einzigen an diesem Ort, waren die einzigen Geräusche die sanfte Brandung, das rauschen der Blätter in den nahegelegenen Bäumen, und der vielfältige, wundervolle Gesang der Vögel. Einern besseren Ort hätte ich mir für den ersten Abend in unserem Van nicht vorstellen können.

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Auch hier hat sich wieder gezeigt, wie schön es ist, dass verhältnismäßig wenige Menschen nicht nur im „Landesinneren“ siedeln, sondern ebenso an der Küste. Immer mal wieder endeckt man zwischen den Bäumen ein kleines Fischerhäuschen, ab und an auch große, luxuriöse Villen mit großen Terrassen, aber alles in angenehm-unaufdringlicher Zahl. Kaum ein Mensch ist uns am ersten Abend Stand und der Küste über den Weg gelaufen -es war traumhaft-schön!!

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Nach ener erstaunlicherweise erholsamen Nacht und einem kurzen Kaffe/Tee-Frühstück, fuhren wir am nächstne Morgen weiter gen Norden. Wenige Kilometer nördlich der Sandy Bay trifft man auf die wundervolle „Bay of Islands“, welche nicht ohne Grund einer der großen Touristenmagneten für die Neuseeländer zu sein scheint. In dieser wunderschönen, riesigen, und sehr verschlungenen Bucht liegen etwa 150 naturbelassene Inseln, und in dem türkisblauen Wasser kann man, wenn man Glück hat, sogar große Schwärem von Delfinen sehen. In „Opua“, etwas südlich von“Paihia“, beschlossen wir zu verweilen. Hier haben wir uns einen kleinen, gemütlichen Campingplatz ausgewählt, wechler neben einer großen Küche zum Kochen, warmen Duschen und im Preis inbegriffenem wifi, auch einen schönen Stellplatz zum Verweilen und Träumen bietet.

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Hier erscheint es beinahe so, als würde man sich an einem sehr großen See befinden, betrachtet man die sanfte Wellenbewegung des Wassers -wären da nicht die vielen Inseln, welche man sowohl in der Ferna, als auch in der Nähe erkannen kann -eine zauberhafte Atmosphäre! Letztere hat uns heute zu einer ca 1stündigen Paddeltour im Kanu verleitet, und am späten Nachmittag haben wir einen schönen Spaziergang auf einen Küstenweg unternommen, auf welchem einem ein großartiges Panorama geboten wird -bergauf-bergab, an allerlei interessanten Pflanzen und Bäumen vorbei, und das stehts in unmittelbarer Sichtweite zum Wasser.

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Dies Stille des Abends geniessend, werde ich mir jetzt noch ein wundervolle Buch zur Hand (Danke Mom, „Das Spinoz-Problem“ ist wirklich fesselnd!), und bald in unseren Van zu hoffenltich erneut gemütlichen Nachtruhe einkehren 🙂

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Jeder Tag erscheint mir wie ein großes Privileg, ein Geschenk! Die Schönheit der Natur lässt mich die Schönheit des Menschseins noch intensiver Spüren, als ich es mir vorher hätte vorstellen können. Jeder Tag bedeutet etwas Organisation, Ordnung, und das Erledigen des Notwendigen, und das ist sehr gut -es erdet mich. Doch darüber hinaus fühle ich mich zZ wie ein Seelenreisender, welcher nicht nur dessen eigenes Wesen und Naturell ergründet, sondern auch jenes seiner Mitmenschen und jener lebendigen Dinge, welche allgegenwärtig und allumfassend vorhanden sind. Es ist großartig!!!

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2 Gedanken zu “Nothland: Sandy Bay und Bay of Islands

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